Grenzüberschreitende Spenden

Grenzüberschreitende Spenden sind in der Praxis oft mit vielen Hindernissen verbunden. Die INVETHOS AG ist mit ihrer Dachstiftung FONDATION GÉNÉROSITÉ Teil des weltweiten Spendennetzwerkes "TrustBridge", das helfen kann, diese Hindernisse zu überwinden. Die Hindernisse für grenzüberschreitende Spenden sind typischerweise die folgenden:

Eine Spende wird steuerlich nicht anerkannt oder die steuerliche Anerkennung unterliegt einem aufwendigen und teuren Anerkennungsverfahren. Spendennetzwerke lösen dieser Herausforderungen in der Regel so, dass sie einem Spender ermöglichen, die Spende in seinem Wohnsitzland an eine steuerbefreite Organisation auszurichten, die in der Folge die Spende im Zielland ausrichtet. Grössere Spendenorganisationen haben den Vorteil, dass sie in den involvierten Ländern auf lokale Organisationen zurückgreifen können, die die für die Anerkennung notwendigen Voraussetzung mitbringen, die Abklärungen vor Ort vornehmen und Spenden in Übereinstimmung mit den anwendbaren Regulierungen ausrichten können. Ein Sonderfall der steuerlichen Anerkennung sind Spenden von Personen, die einer doppelten Steuerpflicht unterliegen. Das ist beispielsweise bei amerikanischen Bürgern der Fall, die in der Schweiz leben. Sie sind in der Schweiz und in den USA steuerpflichtig. Für solche Personen verfügt die FONDATION GÉNÉROSITÉ und das Spendennetzwerk Trustbridge Strukturen, die eine steuerliche Abzugsfähigkeit in beiden Steuerjurisdiktionen zulassen. 

Stiftungen sind nicht in allen Ländern als juristische Personen anerkannt. Die Folge ist, dass bei grenzüberschreitenden Spenden lokale Organisationen oder Zweigniederlassungen gegründet werden müssen, damit eine Anerkennung erfolgen kann. In einem Spendennetzwerk bestehen diese lokalen Organisationen bereits und müssen nicht extra gegründet werden. Das bringt Kostenvorteile mit sich und stellt ein hohes Niveau an Compliance sicher. Für einzelne Spenden oder Spender wäre die Errichtung solcher Strukturen zu teuer.

Weitere Hürden sind administrativer oder politischer Natur. Die Verwaltungsverfahren und die Geldwäschereiabklärungen bei Banken sind zu einem administrativen Spiessrutenlauf geworden. Es müssen umfangreiche Dokumentationen eingereicht werden, die Spenden teilweise verzögern oder gar verunmöglichen. Die «Foreign-Funding» oder «Foreign-Agent» - Gesetzgebungen rücken Spenden oft zu Unrecht in einen politischen Kontext und wirken im Endeffekt wie Kapitalverkehrskontrollen. Grössere Spendennetzwerke verfügen über genügend Personal und Wissen, um diesen Anforderungen zu begegnen. 

Ein weiterer Vorteil von grenzüberschreitenden Spendennetzwerken ist, dass die Evaluation, die Überwachung und die Wirkungsmessung von Spenden durch lokale Organisationen erfolgen kann. Ein Netzwerk dient dazu, gute Projekte einem erweiterten Spenderkreis zugänglich zu machen. Die FONDATION GÉNÉROSITÉ und das TrustBridge Netzwerk haben sich zum Ziel gesetzt, Spenden weltweit einfach, steuerlich anerkannt und wirksam auszurichten. Die FONDATION GÉNÉROSITÉ ist als Dachstiftungen mit Sitz in der Schweiz aufgesetzt. Sie bietet die Möglichkeit eines eigenen Stiftungsfonds, der schnell und kostengünstig errichtet werden kann. Er dient als Plattform für eine eigene Spendenstrategie mit nationaler oder internationaler Ausrichtung.